Für Einrichtungen und Unternehmen
Sicherheitsschulungen & Sicherheitskonzepte
Sicherheit braucht mehr als ein Deeskalationstraining
Wenn Mitarbeitende mit Aggression, Bedrohungen oder möglichen Übergriffen konfrontiert werden, reicht es nicht aus, ausschließlich das Verhalten in schwierigen Gesprächen zu trainieren.
Wirksame Gewaltprävention entsteht durch das Zusammenspiel von personellen, organisatorischen und technischen Maßnahmen.
SAFE Aggressionsmanagement verbindet deshalb Gefährdungsanalyse, Sicherheitskonzept und praxisorientierte Schulung zu einem aufeinander abgestimmten Gesamtkonzept.
Bestehende Sicherheitskonzepte können dabei überprüft und um Deeskalation, Aggressionsmanagement und konkrete Handlungsstrategien ergänzt werden. Bei Bedarf entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein auf Ihre Gefährdungslage abgestimmtes Sicherheitskonzept.
Gefährdungsanalyse: Was kann tatsächlich passieren?
Am Anfang steht die konkrete Situation vor Ort.
Welche Konflikt-, Bedrohungs- und Gefährdungslagen treten auf? Welche Mitarbeitenden oder Arbeitsbereiche sind besonders exponiert? Wo bestehen Schwachstellen? Und was passiert, wenn eine Situation trotz Deeskalation weiter eskaliert?
Wir betrachten unter anderem:
- typische Konflikt-, Aggressions- und Bedrohungssituationen
- Erfahrungen aus bisherigen Vorfällen
- besonders gefährdete Tätigkeiten und Arbeitsplätze
- Alleinarbeit und Außendienst
- räumliche Gegebenheiten
- Flucht- und Rückzugsmöglichkeiten
- Alarmierungs- und Kommunikationswege
- vorhandene technische Sicherheitseinrichtungen
- Zuständigkeiten und interne Handlungsketten
- bestehende Sicherheits-, Notfall- und Deeskalationskonzepte
Aus der Analyse werden konkrete Maßnahmen für die jeweilige Einrichtung entwickelt.
Personell. Organisatorisch. Technisch.
Ein funktionierendes Sicherheitskonzept verbindet drei Ebenen.
Personelle Maßnahmen
Mitarbeitende müssen Gefährdungen frühzeitig wahrnehmen, Situationen richtig einschätzen und wissen, welche Handlungsmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen.
Je nach Gefährdungslage umfasst die Schulung:
- Deeskalation und Kommunikation
- Aggressionsmanagement
- Wahrnehmung und Gefährdungseinschätzung
- Verhalten bei Bedrohungen
- Eigensicherung
- Flucht- und Rückzugsstrategien
- abgestimmtes Handeln im Team
- Intervention in akuten Situationen
Organisatorische Maßnahmen
Auch gut geschulte Mitarbeitende benötigen klare Strukturen.
Gemeinsam betrachten wir unter anderem:
- Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten
- Alarmierungswege
- Notfall- und Meldeketten
- Unterstützungssysteme
- Verhalten bei eskalierenden Situationen
- Abbruchkriterien für Gespräche und Kontakte
- Alleinarbeit und besonders gefährdete Tätigkeiten
- Dokumentation und Auswertung von Vorfällen
- Zusammenarbeit mit internen und externen Stellen
- Nachbereitung besonderer Ereignisse
Ziel sind einfache und nachvollziehbare Handlungsketten, die auch unter Stress funktionieren.
Technische und räumliche Maßnahmen
Auch die Gestaltung des Arbeitsplatzes beeinflusst die Sicherheit.
Je nach Einrichtung betrachten wir beispielsweise:
- Raum- und Arbeitsplatzgestaltung
- Flucht- und Rückzugsmöglichkeiten
- Zugangs- und Zutrittsregelungen
- Positionierung von Mitarbeitenden und Besuchern
- Alarmierungs- und Notrufsysteme
- vorhandene technische Schutzmaßnahmen
- mögliche Schwachstellen in besonders gefährdeten Bereichen
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Sicherheitsmaßnahmen einzuführen, sondern diejenigen auszuwählen, die zur tatsächlichen Gefährdungssituation passen.
Das Training wird Teil Ihres Sicherheitskonzeptes
Genau hier unterscheidet sich unser Ansatz von einem isolierten Deeskalationsseminar.
Vorhandene Sicherheitsstrukturen, Zuständigkeiten, Alarmierungswege und technische Maßnahmen werden in das Training einbezogen.
Mitarbeitende lernen dadurch nicht nur allgemeine Deeskalationstechniken. Sie trainieren konkrete Handlungsmöglichkeiten innerhalb der tatsächlichen Strukturen ihres Arbeitsplatzes.
Gefährdung erkennen → Situation einschätzen → deeskalieren → Unterstützung organisieren → sich selbst schützen → intervenieren → Vorfall nachbereiten.
Nach einem konkreten Vorfall
Bedrohungen, Übergriffe oder schwere Eskalationen zeigen häufig sehr deutlich, wo bestehende Sicherheitsstrukturen an ihre Grenzen kommen.
SAFE analysiert auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen den Vorfall:
Was ist passiert?
Welche Faktoren haben die Eskalation begünstigt?
Welche personellen, organisatorischen oder technischen Schwachstellen wurden sichtbar?
Welche Veränderungen sind notwendig, damit Mitarbeitende bei einem vergleichbaren Ereignis zukünftig sicherer handeln können?
Aus dieser Analyse können konkrete Maßnahmen, Anpassungen des Sicherheitskonzeptes und gezielte Schulungsinhalte abgeleitet werden.
Kein Sicherheitskonzept von der Stange
Eine Behörde hat andere Gefährdungslagen als eine Jugendhilfeeinrichtung. Eine psychiatrische Einrichtung benötigt andere Handlungsketten als ein Unternehmen oder ein Werkschutz.
Deshalb orientieren sich Gefährdungsanalyse, Sicherheitskonzept und Training immer an den tatsächlichen Arbeitsbedingungen vor Ort.
SAFE entwickelt individuelle Lösungen unter anderem für Behörden und öffentliche Verwaltungen, Kinder- und Jugendhilfe, Kliniken und psychiatrische Einrichtungen, soziale Einrichtungen, Unternehmen sowie sicherheitsrelevante Arbeitsbereiche.
Bestehendes Konzept ergänzen oder neu entwickeln
Sie verfügen bereits über ein Sicherheitskonzept?
Dann können Deeskalation, Aggressionsmanagement und Intervention gezielt in die vorhandenen Strukturen integriert werden.
Es gab einen konkreten Vorfall oder Sie möchten Ihre bisherigen Sicherheitsmaßnahmen grundsätzlich überprüfen?
Dann analysieren wir gemeinsam mit Ihnen die bestehende Situation und entwickeln daraus geeignete Maßnahmen.
Schildern Sie uns Ihre Situation. Wir entwickeln daraus ein Sicherheits- und Trainingskonzept, das zu Ihrer Einrichtung und Ihren tatsächlichen Gefährdungslagen passt.
Passt das zu Ihrer Einrichtung?
Schildern Sie kurz Ihre Ausgangslage — Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, auch wenn am Ende ein anderes Training besser passt.
