Ausbildung der SAFE® Akademie
Anti-Aggressionstrainer/in
Menschen souverän im Umgang mit Wut und Aggression begleiten.
Ablauf
- 2 Tage Präsenz in Göttingen oder inhouse
- 3 Supervisionen über 12 Monate
- Zwei Zertifikate
Abschluss
- SAFE® Anti-Aggressionstrainer/in
- Fachkraft für psychosozial-forensische Intervention
Das SAFE® Anti-Aggressionstrainingskonzept ist bundesweit bei Gerichten und Einrichtungen als Anti-Aggressionsmaßnahme gelistet und anerkannt.
Worum es geht
Werden Sie zertifizierter SAFE® Anti-Aggressionstrainer und lernen Sie, Menschen mit aggressivem oder gewaltauffälligem Verhalten professionell zu begleiten, problematische Verhaltensmuster gezielt zu bearbeiten und Rückfällen wirksam vorzubeugen.
Die SAFE®-Anti-Aggressionstrainer-Ausbildung vermittelt Ihnen ein klar strukturiertes und unmittelbar einsetzbares Konzept für die professionelle Arbeit mit aggressiven und gewaltauffälligen Menschen.
Sie lernen, wie aggressives Verhalten entsteht, welche biografischen Prägungen, Denkmuster, Emotionen und Grundbedürfnisse dahinterstehen und wie nachhaltige Verhaltensveränderungen gezielt angestoßen werden können.
Die Ausbildung verbindet fundiertes Fachwissen mit intensiver Praxis. Sie lernen die einzelnen Phasen des Anti-Aggressionstrainings kennen, bearbeiten die eingesetzten Arbeitsblätter selbst und erproben zentrale Übungen aus der Perspektive der Teilnehmenden und der Trainingsleitung.
Anhand eines anonymisierten realen Falles entwickeln Sie Schritt für Schritt einen vollständigen Trainingsprozess – von der biografischen Prägungsanalyse und Deliktaufarbeitung über das Erkennen persönlicher Risikosituationen bis zur Verantwortungsübernahme und individuellen Rückfallprophylaxe.
Die Ausbildung basiert auf dem bewährten SAFE® Konzept: Spannung wahrnehmen – Aggression kontrollieren – Frustration entziehen – Eigensicherung managen.
Inhalte der Ausbildung
- Entstehung, Formen und Funktionen aggressiven Verhaltens
- Wut, Konfliktauslöser und persönliche Risikosituationen
- Frühwarnzeichen und individuelle Eskalationsverläufe
- Arbeit mit dem ABC-Modell
- Biografische Prägungsanalyse
- Aufarbeitung von Kindheit, Jugend und Konsumverlauf
- Grundbedürfnisse und dysfunktionale Bewältigungsstrategien
- Kosten-Nutzen-Analyse aggressiven Verhaltens
- Deliktaufarbeitung und Verantwortungsübernahme
- Gesprächsführung, Konfrontation und Veränderungsmotivation
- Umgang mit Widerstand, Provokation und schwierigen Trainingssituationen
- Entwicklung alternativer Handlungsstrategien
- Rückfallprophylaxe und persönlicher Notfallplan
- Stressmanagement und Eigensicherung
- Planung, Durchführung, Dokumentation und Auswertung eines eigenen Anti-Aggressionstrainings
Das erhalten Sie in der Ausbildung
- Zweitägige intensive Präsenzausbildung
- Umfangreiches Teilnehmerhandbuch
- Praxiserprobte Arbeitsblätter und Reflexionsaufgaben
- Anonymisierter realer Fall zur gemeinsamen Fallbearbeitung
- Praxisnahe Fallbeispiele aus Justiz, Jugendhilfe und Beratung
- Checklisten und Leitfäden für die praktische Arbeit
- Vollständig ausgearbeitetes Schulungskonzept zur eigenständigen Durchführung von Anti-Aggressionstrainings
- Drei begleitende Supervisionen
- Zertifikat der SAFE® Akademie
Nach erfolgreichem Abschluss verfügen Sie über einen nachvollziehbaren Trainingsaufbau, konkrete Arbeitsmaterialien und praxiserprobte Methoden, die Sie unmittelbar in Ihrer beruflichen Arbeit einsetzen können.
Für wen ist die Ausbildung geeignet?
Die Ausbildung richtet sich insbesondere an Fachkräfte aus folgenden Bereichen:
- Justiz, Bewährungshilfe und Strafvollzug
- Jugendhilfe und Sozialpädagogik
- Beratungsstellen und Coaching
- Kliniken und soziale Einrichtungen
- Gewaltprävention und Resozialisierung
- Sicherheitsrelevante Arbeitsbereiche
So ist die Ausbildung aufgebaut
Zweitägige Intensivausbildung: Sie erwerben fundiertes Wissen über die Entstehung, Formen und Funktionen aggressiven Verhaltens sowie über persönliche Risikosituationen und individuelle Eskalationsverläufe. Sie lernen den strukturierten Aufbau eines professionellen Anti-Aggressionstrainings kennen und bearbeiten die eingesetzten Arbeitsblätter selbst. Dadurch erleben Sie die Methoden sowohl aus der Perspektive der Teilnehmenden als auch aus der Perspektive der Trainingsleitung.
Praxisorientiertes Lernen: Praktische Übungen, Gruppenarbeiten und realistische Fallbearbeitungen vermitteln Ihnen die erforderliche Handlungssicherheit für die eigenständige Durchführung professioneller Anti-Aggressionstrainings.
Drei begleitende Supervisionen: Nach der Präsenzausbildung begleiten wir Sie bei Ihren ersten praktischen Erfahrungen. In drei Supervisionen über einen Zeitraum von 12 Monaten werden Fallbeispiele reflektiert, fachliche Fragen beantwortet und konkrete Herausforderungen aus Ihrer Trainingspraxis bearbeitet.
Nach erfolgreichem Abschluss verfügen Sie über ein vollständig ausgearbeitetes Trainingskonzept, praxiserprobte Arbeitsmaterialien und einen nachvollziehbaren Ablauf zur eigenständigen Durchführung von Anti-Aggressionstrainings.
Wer kann teilnehmen?
Die zertifizierte SAFE® Anti-Aggressionstrainer-Ausbildung richtet sich an Fachkräfte und engagierte Personen, die beruflich oder ehrenamtlich mit aggressions- oder gewaltauffälligen Menschen arbeiten.
Besonders geeignet ist die Ausbildung für Mitarbeitende aus Justiz, Bewährungshilfe, Strafvollzug, Jugendhilfe, Sozialarbeit, Gesundheitswesen und Bildung sowie für Psychologinnen und Psychologen, Therapeutinnen und Therapeuten, Coaches, MPU-Beraterinnen und MPU-Berater, Verkehrspsychologinnen und Verkehrspsychologen und Fachkräfte aus Beratung, Gewaltprävention und Resozialisierung.
Die Ausbildung qualifiziert Sie für die strukturierte Durchführung professioneller Anti-Aggressionstrainings – sowohl im Rahmen freiwilliger Angebote als auch bei gerichtlich angeordneten Maßnahmen.
Sie lernen, aggressive Verhaltensmuster fachlich einzuordnen, individuelle Risikosituationen zu erkennen, Veränderungsprozesse gezielt zu begleiten und wirksame Strategien zur Verantwortungsübernahme und Rückfallprävention zu entwickeln.
Zertifizierter Abschluss — bundesweit anerkanntes Konzept
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Ausbildungszertifikat der SAFE® Akademie. Dieses bestätigt Ihnen zwei qualifizierte Abschlüsse: SAFE® Anti-Aggressionstrainer/in sowie Fachkraft für psychosozial-forensische Intervention.
Damit verfügen Sie über einen aussagekräftigen Qualifikationsnachweis für die professionelle Arbeit mit aggressiven und gewaltauffälligen Menschen – insbesondere in der Justiz, der Bewährungshilfe, dem Strafvollzug, der Jugendhilfe, sozialen Einrichtungen, MPU-Vorbereitung sowie weiteren psychosozialen und forensischen Arbeitsfeldern.
Das SAFE® Anti-Aggressionstrainingskonzept ist bundesweit bei Gerichten und Einrichtungen als Anti-Aggressionsmaßnahme gelistet und anerkannt. Es wird im professionellen Kontext eingesetzt und erfüllt die fachlichen Anforderungen an eine strukturierte, nachvollziehbare und rückfallpräventive Arbeit mit aggressionsauffälligen Menschen.
Mit dem Abschluss erwerben Sie somit nicht nur fundierte Fachkenntnisse und ein unmittelbar einsetzbares Trainingskonzept, sondern auch zwei zertifizierte Qualifikationen, die Ihre fachliche Kompetenz gegenüber Gerichten, Institutionen, Arbeitgebern und Auftraggebern nachweisen.
In dieser Ausbildung enthalten
- Umfangreiches Teilnehmerhandbuch mit Fachinhalten, Übungen und Praxisbeispielen
- Vollständig ausgearbeitetes Schulungskonzept mit kompletten Präsentationen
- Checklisten, Leitfäden und Vorlagen für Klientenbescheinigungen
- Praxisnahe Fallbeispiele aus Verwaltung, Gesundheitswesen, Bildung und Justiz
- Drei begleitende Supervisionen, online oder in Präsenz
- Zertifikat der SAFE® Akademie
Warum ist die Ausbildung so kurz – im Vergleich zu anderen Anbietern?
Die meisten werben mit „Jahresausbildungen“, aber realistisch betrachtet sind das auch nur rund zwölf Präsenztage – verteilt auf ein ganzes Jahr, mit viel Theorie, die am Ende wenig mit dem echten Alltag zu tun hat. Unser Ansatz ist anders: aus der Praxis für die Praxis. Sie bekommen ein fertiges Schulungssystem, das Sie direkt anwenden können – ohne monatelange Vorbereitung.
Was Teilnehmende berichten
„Heute leite ich Anti-Aggressionstrainings für Jugendliche in einer sozialpädagogischen Einrichtung.“
„Mich hat besonders beeindruckt, wie praxisnah die Techniken zur Emotionsregulation vermittelt wurden. Ich setze sie jetzt in Anti-Aggressionsgruppen in einer Justizvollzugsanstalt ein und unterstütze Insassen dabei, ihr Verhalten langfristig zu verändern.“
„Heute begleite ich Teilnehmende im Rahmen von Anti-Gewalt-Trainings an einer kommunalen Beratungsstelle für Täter-Opfer-Ausgleich.“
Passt diese Ausbildung zu Ihnen?
Schildern Sie kurz Ihre Ausgangslage — Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, auch wenn eine andere Ausbildung besser passt.
