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Deeskalationstraining für Kinder- und Jugendeinrichtungen

Aggressives Verhalten, emotionale Ausbrüche, Grenzüberschreitungen, Verweigerung oder körperliche Eskalationen gehören in vielen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe zum pädagogischen Alltag.

Deeskalationstraining für Kinder- und Jugendeinrichtungen

Das SAFE® Deeskalationstraining vermittelt Fachkräften praxisnahe Strategien, um kritische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, Kinder und Jugendliche professionell zu stabilisieren und auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben.

Deeskalation beginnt vor der Eskalation

Professionelle Deeskalation beginnt nicht erst, wenn ein Kind oder Jugendlicher bereits die Kontrolle verloren hat.

Mitarbeitende lernen, Veränderungen in Verhalten, Körpersprache und emotionaler Anspannung frühzeitig wahrzunehmen. Gleichzeitig geht es darum, die eigene Reaktion unter Belastung zu kontrollieren und zu verstehen, welche Faktoren die Situation beeinflussen.

So kann gehandelt werden, bevor aus Anspannung eine akute Krise entsteht.

Das SAFE® Deeskalationskonzept

Grundlage des Trainings ist ein klarer Handlungsrahmen:

Erkennen → Stabilisieren → Verstehen → Entscheiden → Absichern

Die Teilnehmenden lernen, Situationen realistisch einzuschätzen, mögliche Auslöser zu verstehen und anschließend bewusst zu entscheiden, welche Reaktion angemessen ist.

Dabei geht es nicht nur um Kommunikation, sondern um Wahrnehmung, Selbstkontrolle, Beziehungsgestaltung, Grenzsetzung und Sicherheit.

Kinder und Jugendliche brauchen einen besonderen Ansatz

Entwicklungsstand, Bindungserfahrungen, Traumatisierungen, psychische Belastungen und Schwierigkeiten bei der Emotions- und Impulskontrolle können das Verhalten von Kindern und Jugendlichen erheblich beeinflussen.

Deshalb lernen Fachkräfte, herausforderndes Verhalten besser einzuordnen und gleichzeitig Orientierung und klare Grenzen aufrechtzuerhalten.

Verhalten verstehen bedeutet dabei nicht, jedes Verhalten zu akzeptieren.

Sicherheit für alle Beteiligten

In eskalierenden Situationen muss neben der pädagogischen Beziehung immer auch die Sicherheit berücksichtigt werden.

Das Training vermittelt Strategien zur Gefährdungseinschätzung, Nähe-Distanz-Regulation, Positionierung und Eigensicherung. Je nach Arbeitsbereich können auch BVC, Low-Arousal-Ansätze, Safeword-Systeme sowie klare Team- und Notfallstrategien einbezogen werden.

Dabei steht nicht nur der Schutz der Mitarbeitenden im Mittelpunkt, sondern ebenso der Schutz anderer Kinder und Jugendlicher, weiterer Beteiligter und des betroffenen Kindes oder Jugendlichen selbst.

Auch schwierige Situationen mit Eltern sicher bewältigen

Konflikte entstehen in der Kinder- und Jugendhilfe nicht ausschließlich mit den betreuten Kindern und Jugendlichen.

Auch Gespräche mit Eltern und Sorgeberechtigten können emotional eskalieren, insbesondere bei Krisen, Grenzsetzungen, Kindeswohlgefährdungen oder Entscheidungen, die von Angehörigen nicht akzeptiert werden.

Mitarbeitende lernen, auch hier frühzeitig Eskalationssignale wahrzunehmen, professionell Grenzen zu setzen und die Sicherheit aller Beteiligten im Blick zu behalten.

Gemeinsam handeln statt unterschiedlich reagieren

Ein zentraler Bestandteil des Trainings ist die Zusammenarbeit im Team.

Wer übernimmt die Kommunikation? Wann wird Unterstützung hinzugezogen? Wann wird eine Situation beendet? Wie reagieren Kollegen, wenn eine Lage kippt?

Klare gemeinsame Strategien erhöhen die Handlungssicherheit der Mitarbeitenden und schaffen gleichzeitig Orientierung für Kinder und Jugendliche.

Praxisnah und auf Ihre Einrichtung abgestimmt

Die Trainings werden auf die konkreten Anforderungen Ihrer Einrichtung abgestimmt. Fallbeispiele, Übungen und Schwerpunkte orientieren sich an den tatsächlichen Situationen Ihrer Mitarbeitenden.

Das Training eignet sich unter anderem für stationäre und ambulante Kinder- und Jugendhilfe, Wohngruppen, Inobhutnahmestellen, heil- und intensivpädagogische Einrichtungen, Mutter-Kind-Einrichtungen und vergleichbare Arbeitsfelder.

Ihre Vorteile

  • Eskalationen frühzeitig erkennen und möglichst verhindern
  • Mehr Sicherheit im Umgang mit aggressivem Verhalten
  • Kinder und Jugendliche besser verstehen und trotzdem klare Grenzen setzen
  • Professionell handeln statt unter Stress spontan reagieren
  • Einheitliche Handlungsstrategien im Team
  • Mehr Sicherheit für Mitarbeitende, Kinder, Jugendliche und weitere Beteiligte
  • Handlungssicherheit auch bei schwierigen Elternkontakten

Passt das zu Ihrer Einrichtung?

Schildern Sie kurz Ihre Ausgangslage. Die Inhalte und Schwerpunkte des Trainings werden gezielt auf Ihren Arbeitsbereich und die konkreten Herausforderungen Ihrer Mitarbeitenden abgestimmt.