Fachbeitrag
Deeskalationstraining: Was bringt es Mitarbeitern wirklich?
Ein Kunde wird laut. Ein Patient beschimpft das Personal. Ein Jugendlicher droht einem Mitarbeiter. Was macht man in diesem Moment?

Ein Kunde wird laut. Ein Patient beschimpft das Personal. Ein Jugendlicher droht einem Mitarbeiter. Ein Bürger lässt sich nicht mehr beruhigen.
Was macht man in diesem Moment?
Genau hier soll ein gutes Deeskalationstraining helfen.
Dabei geht es nicht darum, ein paar freundliche Sätze auswendig zu lernen. Mitarbeiter sollen lernen, schwierige Situationen frühzeitig einzuschätzen und auch unter Stress handlungsfähig zu bleiben.
Deeskalation beginnt vor der eigentlichen Eskalation
Viele Menschen denken bei Deeskalation sofort an einen schreienden oder aggressiven Menschen.
Dabei beginnt professionelle Deeskalation wesentlich früher.
Wie entwickelt sich die Situation? Verändert sich die Stimme? Steigt die Anspannung? Werden Grenzen überschritten? Kommt der Gesprächspartner immer näher? Werden Drohungen ausgesprochen?
Je früher Mitarbeiter solche Veränderungen erkennen, desto mehr Handlungsmöglichkeiten haben sie.


